Samstag, 28. Juni 2014

Schütz Dich!

Hola ihr Lieben,

eine Begrüßung die recht untypisch ist, aber bei dem regnerischen Wetter bleibt einem auch nichts anderes übrig, als sich alles etwas schön zu reden, oder? ;-)

Diese Woche war bis auf den Montag recht wenig los auf meinem Blog. Bei den meisten wird es am Wochenende erst stressig: weggehen, Freunde anrufen, Kino, einkaufen etc.
Bei mir ist es genau umgekehrt.
Am Wochenende komm ich zur Ruhe, deshalb auch jetzt mal ein Post, der eigentlich auch gar nicht zu dem Wetter passt, aber das schöne Wetter kommt bestimmt auch wieder und dann wisst ihr bescheid ;-)

Ich nehme mich mal einem nicht ungefährlichen Thema an:

SONNENSCHUTZ!

Wie gefährlich sind diese UVA- und UVB-Strahlen?
Welche Sonnencreme sollte ich benutzen?
Ist eine wasserfeste Sonnencreme auch wirklich wasserfest?
Wie häufig muss ich nachcremen?
Entsteht Sonnenbrand auch im Schatten oder unterm Sonnenschirm?
Ist eine Aprèslotion sinnvoll?

All diesen Fragen bin ich mal nachgegangen, bevor ich mir vor einiger Zeit meine Sonnencreme und Aprèslotion gekauft habe.


Auch wenn es vorne und auf der Rückseite nicht beschrieben ist. Sonnenmilch ist nur eine Saison nach dem Öffnen haltbar. Die Inhaltsstoffe zersetzen sich und erfüllen nicht mehr ihren Zweck. Ich hab auch oft gedacht: "ach, die hab ich im letzten Jahr nur einmal benutzt, was soll schon groß passieren."
Hier kann man auch gleich mal Geld in die richtigen Produkte investieren.

Meine Sonnenmilch und Aprèslotion hab ich bei Rossmann gekauft. Sonnenmilch je nach LSF so um die 2 Euro und die Aprèslotion hat so um die 1 Euro gekostet. Ich hab meine noch mit 20% Rabatt bekommen, weil ich sie gekauft habe, als es noch richtig kalt war.



Ich nehme obwohl ich eine empfindliche Haut habe LSF 20 (mittel). Diese Sonnenmilch ist mit diesem Lichtschutzfaktor für sonnenempfindliche und ungebräunte Haut bestens geeignet.

Zwar steht auf der Rückseite die Anwendung drauf, aber wer hält sich schon daran? Wir wissen doch wie es geht:
eincremen und los...
Eben nicht!
Hier wird schon gleich die erste Frage beantwortet:

"Wie viel Sonnenmilch muss ich überhaupt nehmen?"

- Hier gilt: lieber etwas mehr als zu wenig. Die Sonnenmilch bzw. -creme sollte gut auf der Haut verteilt werden und man sollte warten bis das Produkt vollständig in die Haut eingezogen ist. Erst dann ist die Haut optimal geschützt. Dies heißt allerdings nicht, dass man mehrere Stunden am Stück sich in der Sonne wie ein Hähnchen grillen lassen kann ;-). 
Man sollte zwischendurch immer wieder nachcremen. Schon 20 Minuten in der Sonne reichen vollkommen. Danach sich lieber mal in den Schatten legen, denn dort bekommt man auch noch genug Sonne ab (s. 2. Frage).

"Schützt eine Markise oder ein Sonnenschirm vor Sonnenbrand?"

- Nein! Wenn man sich im Schatten aufhält und nicht eingecremt ist, kann man auch hier einen Sonnenbrand bekommen. Die Sonnenstrahlen können durch einen Sonnenschirm oder eine Markise auf hellem Boden reflektiert werden und auch wenn man es nicht merkt auf der Haut einen Sonnenbrand auslösen. Zwar dauert es etwas länger als in der prallen Hitze, aber es ist möglich. Genauso kann es auch bei einem bewölkten Himmel passieren. Hier bekommt man immerhin noch 50% der UV-Strahlen ab und sollte auch hier nicht zu sparsam mit der Sonnenmilch umgehen. Durch eine Auflockerung der Wolken können auch hier immer wieder Sonnenstrahlen durch scheinen. 

"An welchem Ort sollte man Sonnenmilch lagern?"

- An einem kühlen, trockenen Ort, am besten auch vor Licht geschützt z.B. im Badezimmerschrank.

"Kann ich mich darauf verlassen, dass eine wasserfeste Sonnenmilch auch wirklich wasserfest ist?"

- Nein! Hier ist Vorsicht geboten. Nicht jede Sonnencreme die als wasserfest bezeichnet wird ist auch wasserfest. Hier ist es am besten man schaut bei Stiftung Warentest nach und gibt lieber ein paar Euro mehr als, als später ein paar Euro, wenn man nach einem Besuch beim Hautarzt Antibiotika oder ähnliches einnehmen muss, weil man das falsche Produkt benutzt hat. 
Selbst wenn eine Creme wasserfest ist heißt das noch lange nicht, dass das Nachcremen überflüssig ist. Gerade wenn man schwimmen war, aus dem Wasser kommt und sich mit dem Handtuch abtrocknet, kann man Sonnenmilch mit abreiben ohne es zu merken. Auch beim Sport, gerade wenn man schwitzt, sollte man immer wieder eine kleine Pause zum Nachcremen einlegen und v.a. die Mittagssonne zwischen 12:00Uhr und 14:00Uhr meiden. Selbst bei einer Creme die Sofort-Schutz bietet, wie bei meiner von Sun Ozon, gehe ich nicht sofort in die Sonne. 

"Gibt es Kleidung die vor den UVA + UVB-Strahlen schützt?"

-Ja. Es gibt spezielle Kleidung gerade für Kinder die vor den gefährlichen Sonnenstrahlen schützen kann. Ein T-Shirt oder eine Jeans schützen auch vor der Sonne, allerdings auch nur eine bestimmte Zeit lang. Je dünner die Kleidung desto geringer der Schutz. Und selbst bei Kleidung mit etwas dickerem Stoff kann nach einer Stunde in der Sonne die Strahlen durchdringen und sich sozusagen auf der Haut absetzen. Zum Test einfach nach einer gewissen Zeit eine Hand unter das T-Shirt auf die Schulter legen (-hier kommen die Sonnenstrahlen immer hin). Ist die Schulter schon gut warm, sollte man spätestens jetzt auch sich unterm T-Shirt eincremen. 

Und nun zur Aprèslotion:



Wieso ist eine Aprèslotion so wichtig?
Was macht sie mit meiner Haut?

- Eine Aprèslotion ist nach jedem Sonnenbaden wichtig für die Haut. Sie gibt der Haut verloren gegangene Stoffe zurück. Die Sonne die der Haut Feuchtigkeit entzogen hat kann hier wieder zurück gegeben werden. Sie bewahrt die Elastizität der Haut, erfrischt sie gleichzeitig und kühlt. Ich persönlich empfehle immer wenn es geht vorher zu duschen und somit schon mal ein Großteil der Sonnenmilch bzw. des Fettfilms von der Haut herunter zu waschen. Wenn möglich auch nicht kalt duschen, dann sackt der Kreislauf in den Keller. Nach dem Duschen die Haut nur trocken tupfen und die Aprèslotion sanft in die Haut einmassieren. Die Lotion beruhigt die Haut und regeneriert sie. Wichtig ist es auch genau wie beim Eincremen mit dem Sonnenschutzmittel wichtige Stellen wie an den Füßen, zwischen den Zehen oder die Hände nicht zu vergessen. 

Wenn man diese Dinge beachtet steht dem Sonnenbaden nichts mehr im Weg.

Wenn irgendjemand von euch noch irgendetwas zu ergänzen hat dann immer her mit euren Kommentaren.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, das hoffentlich zwischendurch auch ein paar sonnige Abschnitte zu bieten hat.

Alles Liebe
Christina :-)